Stefan ist “anders” schwerbehinderter und schwerkranker Aschaffenburger (51) wird aus seinem Haus geworfen

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schwerbehinderter und schwerkranker Aschaffenburger (51) wird aus seinem Haus geworfen
Stefan ist mehrfach schwerbehindert z.B. rechts erblindet, beiderseitige Schwerhörigkeit, Skoliose, Rheuma, offener Bauch, Verdacht auf Lupos u.vm….. Er leidet dauerhaft an Schmerzen. Seine Medikamente und Hilfsmittel nehme soviel Platz im Schrank ein, dass noch der halbe Esstisch benötigt wird. Während des Gesprächs zu seiner Geschichte war es schwer innen zu halten, denn man spürte die tiefe Traurigkeit in seinem Gesicht und seiner Aussprache. Seine Gesten sprachen mit zitternden Händen,schon fast immer wurde er als „Außenseiter“ behandelt, weil er anders ist.
Damit er eine „normale“ Schulbildung erhält ging sein Vater Samstags auf einem Recyclinghof arbeiten, seine Mutter war Hausfrau. Mit seiner Schul- und Ausbildung erreichte er unter schwersten Bedingungen einen Abschluss zum Bürokaufmann. Anschließend arbeitete er bei einem öffentlichen Arbeitgeber, doch auch dort wurde er aufgrund seines „Andersseins“ gemobbt. Erst ein mit dem Mobbing verbundener Arbeitsunfall verletzte ihn so schwer, dass er berentet wurde. Obwohl dass schon fast 20 Jahre her ist, zitterte seine Stimme beim Erzählen, denn der Vorgesetzte ließ ihn einfach liegen und fuhr fort. Die BG kam aus der Nummer schnell raus, denn er war ja „vorbelastet“ und mit einer Skoliose eine Rückenverletzung geltend zu machen, erkennt diese nicht an.
Mit der Zeit erkrankt er mehr und mehr und kein Arzt konnte bis vor Kurzem sei Leid wenigstens lindern. Doch seine Eltern stehen seit seiner Geburt an seiner Seite und sind für Ihren „Bub“ da. Sie leben zusammen in Ihrem kleinen Häuschen welches seit Generationen in Familienhand ist. Unter Menschen gehen sie nicht besonders viel, denn aufgrund der Erlebnisse schlich sich eine Schüchternheit ein.
2016 erkrankte Papa Gerhard an Demenz, Stefan und Mama Ursula pflegten ihn liebevoll. Doch die Krankheit wurde so schlimm das an Heiligabend 2019 keine andere Möglichkeit mehr gegeben war als Papa ins Pflegeheim zu geben. Parallel erkrankte nämlich auch Mama Ursula psychisch schwer, sie wurde labiler und fiel ständig hin. „Ein paar Mal waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei da, doch sie konnten nichts tun, denn Mama wollte nicht in die Klinik. Vermutlich hielt sie an mir fest, denn schon immer lebten wir zusammen. Ich hatte sogar versucht beim Ordnungsamt eine kurzfristige Entmündigung zu erhalten, doch niemand sah sich in der Verantwortung zu helfen, bis sie im März 2020 stürzte. Dann ging alles ganz schnell und Mama bekam eine Betreuerin zugewiesen. Ich war noch nicht zu Hause und die Konten waren alle eingefroren – kurzfristig waren wir mittellos.“ so Stefan. Ende März kam seine Mama ebenso ins Pflegeheim und nun drängt die Betreuerin auf den Verkauf des Hauses, es soll verwertet werden um die Pflege der Mutter zu finanzieren und Stefan soll bis Juni raus.
In einem Gespräch mit seiner Tante Christine (die noch einzig lebende Angehörige) erfuhren wir, dass Stefan`s Mama das Haus damals nur bekam, weil Stefan der einzige Nachkomme ist und es sonst so schwer hat. Er ist das letzte Familienmitglied innerhalb der Generationen. Leider konnte aufgrund der vielen Krankheiten und dann auch noch die schnelle, aufeinanderfolgende Entmündigung beider Elternteile, keine Eintragungen beim Notar vorgenommen werden. So ist es dann „gängige Praxis“ das Hab und Gut einfach verwertet wird. Es ist sogar so dreist, dass bereits Leute ans und durch das äußerst bescheiden ausgestattete Haus geführt werden.
Er wandte sich per Telefon an zuständige Behörden für Schwerbehinderte mit der Bitte um Hilfe, „was kann ich tun“ Die Antwort eines Behördenmitarbeiters lautete: „dann ziehen Sie doch in einen Gasthof“
Bei der Krankenkasse bat er um Unterstützung, dass er eine Pflegestufe oder Haushaltshilfe erhält – abgelehnt.
Er holte sich einen Wohnberechtigungsschein, doch die Wohnungsknappheit ist stärker und auf dem freien Markt unbezahlbar.
Ärzte und Institutionen nahmen ihn nicht wirklich ernst.
Hilfeanfragen an Verantwortliche bleiben unbeantwortet, sogar Vereinsvertreter aus einem Verein unserer Region ließen ihn in seiner Küche stehen.
Schon wieder scheint es, als würde er allein gelassen und nicht ernst genommen zu werden und so rief er um Hilfe in Facebook und traf durch Kommentare und Nachrichten an GUTHERZIG e.V. auf unsere Hilfe.
Unsere Frage was wünscht Du Dir beantwortete er mit zitteriger Stimme: „ich möchte wieder gesund werden oder wenigstens keine Schmerzen mehr und eine Aufgabe im Leben haben. Ein Dach über dem Kopf dazu und dann bin schon ich zufrieden“ Perfekt wäre es gewesen eine Familie zu haben.
Ja Stefan ist anders aber wir werden für ihn einstehen und hoffen Ihr mit uns – eben weil er anders ist -.
Wir wollen versuchen sein Elternhaus in dem er geboren wurde als “Schonvermögen” angesehen wird und er solange es für ihn alleine möglich ist, darin leben kann.
Parallel werden wir die Pflege -im Eilverfahren- neu beantragen. Zuzahlungen von über 100 € je Monat zu seinen Medikamenten sollen reduziert oder komplett übernommen werden. Wir wollen es schaffen seinen vorhandenen oder notfalls einen neuen Wohnbereich zu finden, diesen zu verschönern und seinen Bedürfnissen gerecht zu gestalten. Das vorhandene Mobiliar stammt aus den 60igern….. und er schläft in Mamas altem Pflegebett. Wir suchen eine Haushaltshilfe mit Herz und vielleicht finden wir jemanden der ab und an mal nach ihm schaut. Sein einziger Urlaub war in Lohr und seine Hobbys sind Luftbilder -insbesondere von Aschaffenburg- zu machen. Stefan liebt sein Aschaffenburg. Schaut Euch mal eines der vielen Bilder an….
In der Praxis Onkologie Aschaffenburg Dr. Welslau ist jetzt der Arzt seines Vertrauens gefunden, er nimmt Stefan ernst und kümmert sich um ihn. Sein Team und er wollen genau wissen was los ist und versuchen Stefan wenigstens die Schmerzen nehmen. Der Altbürgermeister und Bezirksrat Werner Elsässer nimmt sich seiner an und setzt sich für ihn ein. DANKE schon jetzt FÜR EURE GROßEN HERZEN.
Was fällt Euch noch ein womit wir ihm zeigen können, dass er „kein Außenseiter“ ist und das es richtig war sich zu melden.
Lasst uns Stefan etwas wunderbares aus oder in Aschaffenburg schenken.
Lasst uns seine Zuneigung erwidern und schenken wir Stefan ein Lachen.
Liebe Region lasst uns jetzt für einen Moment seine Familie sein die für ihn einsteht.
Vielen Dank Eure guten Herzen der Region von
GUTHERZIG e.V.

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